Reglement

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Zugelassene Fahrzeuge

Die Klasse T1 umfasst die Prototypen und damit auch den MINI John Cooper Works Rally und den MINI John Cooper Works Buggy des X-raid Teams.

Die seriennahen Fahrzeuge starten in der Klasse T2. Dabei dürfen nur bestimmte Komponenten der Fahrzeuge erweitert oder verändert und an die auftretenden Kräfte angepasst werden.

Group OP’Open‘: Diese Gruppe umfasst unter anderem Fahrzeuge, die nach den US-amerikanischen Score-Vorschriften konstruiert und gebaut wurden.

Die Trucks fahren in der Klasse T4.

Darüber hinaus gibt es immer wieder Teilnehmer, die bei der Rallye Dakar in der Kategorie“Alternative Energien“ an den Start gehen.

Motor
Die verwendeten Motoren müssen aus Serienfahrzeugen (Produktion von mehr als 2.500 Stück pro Jahr) entnommen werden. Folgende Teile müssen mit denen der Serienproduktion übereinstimmen: Motorblock, Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, Ventiltrieb und verbundene Riemenscheiben, Zylinderköpfe als komplette Einheiten (einschließlich Ventile, Nockenwellen, etc.).
Hilfe bei technischen Problemen

Die Mechaniker eines Teams dürfen an den Autos nur im Biwak und auf der Liaison (Verbindungsstrecke zwischen Biwak und Stage) arbeiten, wenn sich diese mit der Serviceroute (Verbindungsstrecke von Biwak zu Biwak für Servicefahrzeuge) überschneidet. Während der gesamten Etappe ist es für Servicemitarbeiter strengstens untersagt, Hand an die Rennfahrzeuge zu legen. Nur Rennteilnehmer dürfen sich gegenseitig helfen.

Meistens sind Fahrer und Navigator in der Lage, kleinere Probleme ohne Hilfe zu lösen. Im Falle größerer Schäden greifen sie auf die Renntrucks zurück, die von vielen Teams als so genannte „Schnellhilfe“ eingesetzt werden. Diese Renntrucks haben neben Fahrer und Beifahrer auch einen Mechaniker im Cockpit sitzen und führen meist größere Ersatzteilen mit sich. Rennwagen können auch von einem anderen Teilnehmer ins Ziel geschleppt werden.

Die Teilnehmer können Satellitentelefone für den Notfall an Bord haben, aber die Benutzung dieser Telefone während der Fahrt ist verboten. Eine Funkverbindung und/oder Datenübertragung zwischen den Teilnehmern und dem Team ist untersagt.

Startreihenfolge
Nur am ersten Tag starten die Teilnehmer entsprechend ihrer Startnummer in die Wertungsprüfung. Ab dem zweiten Tag bestimmt das Ergebnis der vorherigen Etappe die Startreihenfolge. Das bedeutet, dass der Sieger der vorherigen Etappe der erste ist, der am nächsten Tag ausgeht. Sollte ein Teilnehmer, der eine Top-15-Position in der Fahrzeugkategorie innehat, auf ein Problem gestoßen sein und somit weiter hinten in der Startreihenfolge stehen, kann er dreimal verlangen, dass er in eine bessere Ausgangsposition versetzt wird. Damit vermeidet er, dass er zahlreiche langsamere Konkurrenten überholen muss.
Navigation

Die Vorschriften für die Navigation sind streng. Die einzigen Hilfsmittel, die die Teilnehmer benutzen dürfen, sind das Roadbook, der Trip Master und die Kompassfunktion des GPS. Abgesehen davon ist es verboten, alle anderen Funktionen des GPS zu nutzen. Im Notfall kann die Besatzung das GPS benutzen, muss aber mit einer mehrstündigen Zeitstrafe rechnen. Sollte eine Crew das GPS zum vierten Mal benutzen, wird es disqualifiziert.

Während einer Wertungsprüfung müssen die Teilnehmer mehrere vom Veranstalter festgelegte Wegpunkte passieren. Sollten sie einen Wegpunkt verpassen, müssen sie mit Zeitstrafen oder sogar mit Disqualifikation rechnen. Die Wegpunkte sollen sicherstellen, dass die Teilnehmer der geplanten Route folgen, anstatt Abkürzungen zu verwenden und nach längeren Strecken der Kompassnavigation einen neuen Nullpunkt für ihre Navigation haben.

Die Wegpunkte auf einen Blick

WPV (Sichtbarer Wegpunkt): Ein Informationspunkt, der die Zeitkontrolle am Start und am Ziel im Biwak anzeigt.

WPS (Sicherheits-Wegpunkt): Dieser Wegpunkt weist auf gefährliche Stellen auf der Route hin. Sobald die Teilnehmer den Radius von drei Kilometern um diesen Punkt herum betreten, werden sie vom GPS zum Punkt geführt. Sie müssen ihn in einem Umkreis von 90 Metern passieren, um eingeloggt zu werden.

WPC (Kontroll-Wegpunkt): Der WPC ist ein Wegpunkt mit einem Radius von 300 Metern. Er wird im Umkreis von 300 Metern bestätigt, muss aber ohne das GPS gefunden werden. Der WPC wird den WPM bei der Rallye Dakar weitgehend ersetzen.

WPM (Unsichtbarer Wegpunkt): Wenn die Teilnehmer den 800-Meter-Radius um den WPM betreten, aktiviert sich das GPS und leitet die Teilnehmer zum Mittelpunkt. Die Teilnehmer müssen den Wegpunkt innerhalb eines Radius von 200 Metern passieren, um bestätigt zu werden.

WPE (Eclipse Wegpunkt): Ein Punkt, zu dem das GPS den Teilnehmer leitet, sobald der Wegpunkt vor diesem WPE bestätigt wurde. Der WPE muss innerhalb eines Radius von 200 Metern passiert werden, um validiert zu werden.

Die Teilnehmer sollen sich allein durch das Roadbook zurechtfinden. Dennoch gibt es Bereiche, in denen die Organisatoren mit einem Warnband den richtigen Weg markieren. Bei diesen Gebieten handelt es sich um sensible Zonen wie landwirtschaftliche Gebiete und stark besiedelte oder gefährliche Sektoren. Diese sind im Roadbook mit einer speziellen Markierung gekennzeichnet. Hier belohnt der ASO alle Vergehen mit drakonischen Strafen, die im Falle eines Rückfalls sogar zur Disqualifikation führen können.

Geschwindigkeitskontrollen selbst bei der Dakar

In der Regel können die Rennwagen in den Wertungsprüfungen ihre Geschwindigkeit frei wählen. Die Organisatoren haben jedoch die“Speed-Zonen“ eingeführt. Hier dürfen die Teilnehmer nicht schneller als 30, 50 oder 90 km/h fahren. Dies gilt insbesondere für die Bereiche, in denen die Organisatoren eine große Menschenmenge erwarten oder Dörfer durchquert werden. Wenn nicht in einer Wertungsprüfung, müssen sich die Teilnehmer an die lokalen Grenzwerte halten.

Servicewagen müssen permanent Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten. Für Pkw beträgt die Geschwindigkeitsbegrenzung ja nach Land bis zu 110 km/h, für Lkw 90 km/h. Wenn diese Fahrzeuge in ein Biwak einfahren, wird die Einhaltung dieser Grenzwerte mit Hilfe des elektronischen Roadbooks „Tripy“ überprüft. Bei mehreren Überschreitungen kann auch der schnellste Rennwagen des jeweiligen Teams Zeitstrafen erhalten.

Marathonetappe
Hier müssen die Crews eine Nacht ohne ihre Teams und Mechaniker sein. Die Teilnehmer und der Service übernachten in räumlich getrennten Biwaks. Die Teilnehmer müssen ihre Fahrzeuge selbst reparieren und warten, außerdem darf außer den im Auto transportierten Reifen und Ersatzteilen nichts verwendet werden.

 

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