Fahrzeuge

MINI John Cooper Works Buggy                                                               2017

Die Idee, einen Buggy zu bauen, gab es lange Zeit, vor allem aufgrund der Vorteile, die die Vorschriften bieten“, verrät Sven Quandt, „Und Ende 2016 nahm die Idee Gestalt an“, der Februar 2017 war der Startschuss für das Projekt: Insgesamt arbeiteten mehr als 50 Ingenieure von X-raid und zahlreiche Partner an dem neuen Buggy. Das Aeropaket war von großer Bedeutung und wurde zusammen mit KLK in vielen Simulationen weiterentwickelt“, sagt Quandt, „Das endgültige Erscheinungsbild des Fahrzeugs wurde in Zusammenarbeit mit MINI Design erstellt“, wobei selbstverständlich auch langjährige Partner wie BMW Motorsport, Magna Steyr, Heggemann, CP Autosport und Faster beteiligt waren. Es war der allererste Buggy, der von uns entworfen und gebaut wurde, aber wir konnten von unserer enormen Cross Country Erfahrung profitieren“.

Die Zusammenführung aller Beteiligten vor Ort hätte nicht nur hohe Kosten verursacht, sondern wäre auch zeitlich nahezu unmöglich gewesen. So wurde beschlossen, Webex-Konferenzen abzuhalten. Diese Konferenzen diktierten unser Leben über vier Monate“, ergänzt Sven Quandt,“aber sie boten uns die Möglichkeit, auch Kleinigkeiten zu diskutieren“, in den Telefon- und Videokonferenzen konnten Prozesse und Komponenten für den Buggy analysiert und diskutiert werden.

Anfang September, weniger als 7 Monate nach Projektstart, legte der MINI John Cooper Works Buggy seine ersten Kilometer beim Roll-out in der X-raid-Zentrale in Trebur zurück. Schon wenige Tage später ging es zum ersten Offroad-Test in Ungarn. Vor diesem Test waren wir richtig aufgeregt“, verrät Sven Quandt, „Aber alles lief gut und der Buggy hat die Tests ohne größere Probleme absolviert“, so dass das Team ihn in schwierigem Gelände einsetzen konnte und der Buggy drei Wochen lang in Marokko auf Herz und Nieren geprüft wurde. Natürlich haben wir einige Dinge entdeckt, die verbessert werden könnten, aber während der drei Wochen, in denen der Buggy getestet wurde, wurde er nie durch ein technisches Problem gestoppt – und das ist wirklich bemerkenswert. Die größte Herausforderung bestand darin, dieses Projekt zu managen, ohne dabei den Überblick über Details zu verlieren.

In weiteren Tests setzte das Team die Vorbereitungen des MINI John Cooper Works Buggy für die große Herausforderung der Rallye Dakar fort. Wir sind uns bewusst, dass es riskant sein kann, ein Event mit einem ganz neuen Fahrzeug zu bestreiten“, räumt Sven Quandt ein. „Aber wir und der Buggy sind für Südamerika, für die zur Verfügung stehende Zeit, so gut wie möglich vorbereitet.“

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MINI John Cooper Works Rally                                                                2016

Nach sehr spannenden und erfolgreichen Jahren mit dem MINI ALL4 Racing präsentierte das X-raid Team den MINI John Cooper Works Rally! Basierend auf dem 2016 eingeführten, neuen MINI Countryman wurde das Rennfahrzeug in zahlreichen Bereichen verändert, wobei die Scheinwerfer und die Silhouette vom Serienfahrzeug übernommen wurden. Im Vergleich zum Vorgänger wurde der neue Herausforderer des Teams in mehreren Punkten weiterentwickelt: Weiterentwicklungen für einen tieferen Schwerpunkt, Verbesserungen bei einigen Leistungsmerkmalen und ein verbessertes Fahrverhalten. Der Stahlrohrrahmen war ein neues Design und erlaubte es, ein drittes Reserverad im unteren Teil des Wagens zu verstauen. Damit schufen die Konstrukteure des Fahrzeugs im Heck den nötigen Raum, um das Kühlsystem an einem tieferen Punkt zu platzieren. Gleichzeitig stellt der neue MINI John Cooper Works Rallye auch in puncto Aerodynamik einen Schritt nach vorn dar. Um dieses Ziel zu erreichen, verbrachte der Rennwagen mehrere Stunden im Windkanal der BMW Group.

2017 änderte die FIA die technischen Regeln für allradgetriebene Fahrzeuge: Unter anderem wurde der Federweg verlängert und das Mindestgewicht reduziert. Die Ingenieure kümmerten sich um jeden Abschnitt des MINI und schafften es, das Gewicht auf das erlaubte Minimum zu reduzieren.

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MINI ALL4 Racing                                                                                 2010-2016

Im Dezember 2010 sorgte X-raid mit der Präsentation des MINI ALL4 Racing für eine kleine Sensation. In kürzester Zeit hatte das Team das neue Fahrzeug auf Basis des MINI Countryman entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Magna Steyr, CP Autosport und Faster erwies sich einmal mehr als einwandfrei und am 6. Dezember betrat das französische Duo Guerlain Chicherit und Michel Périn das Cockpit für den ersten Rollout – knapp 90 Tage nach Projektstart. Stéphane Peterhansel sicherte sich den ersten Sieg mit dem MINI ALL4 Racing bei der Abu Dhabi Desert Challenge. 2012 feierte das Team seinen großen Durchbruch: Peterhansel gewann die Dakar! In den folgenden drei Jahren war der MINI ALL4 Racing in der legendären Marathon-Rallye unschlagbar.

Zunächst wurden alle drei Reserveräder im Heck des Fahrzeugs platziert. Später wurden zwei der Reserveräder unter Fahrer und Navigator platziert, um den Schwerpunkt zu senken und die Fahreigenschaften des MINI zu verbessern.


BMW X3CC                                                                                            2005-2011

Wenige Jahre nach dem erfolgreichen Offroad-Rallye-Debüt mit dem BMW X5CC wechselte das Team zum BMW X3CC. Am 17. und 18. Dezember 2004 entschieden sich das Team, Magna Steyr, welche den Auftrag zum Bau der Serienversion des X3 erhalten hatten, und BMW für den Bau des neuen Offroad-Rallyefahrzeugs. Götz Engineering und Heggemann übernahmen die Aufgabe, das Fahrwerk zu entwerfen. Magna Steyr war für das Design von Fahrwerk und Karosserie verantwortlich. Dort montierte das Team auch den ersten BMW X3CC und fuhr am 17. August um 02:45 Uhr zum ersten Mal aus der Halle.

In den folgenden Jahren gewann der BMW X3CC zahlreiche Rennen und avancierte zu einem beliebten Kundenauto. Neben vielen Einzelerfolgen bei Offroad-Rallyes sicherte sich der X3CC mehrere FIA-Weltcup-Titel für X-raid, gewann die Silk-Way-Rallye 2011 und wurde Vierter bei zwei Dakar Rallyes.


BMW X5CC                                                                                            2002-2005

Beim Einstieg in den Cross County Sport war der BMW X5 bereits einen Schritt voraus. Zwei Jahre vor dem öffentlichen Launch in Genf setzte das Team bereits die brandneue Twin-Turbo-Diesel-Technologie von BMW ein. Zudem wurde dem Team ein halbes Jahr vor dem Markteintritt eine BMW X5 Karosserie zur Verfügung gestellt. Diese Karosserie wurde von den USA nach Deutschland verschifft, damit das Team die Karosserieteile formen konnte. Aus diesen Modellteilen entstand später eine Karbonkarosserie, die den Gitterrohrrahmen des Fahrzeugs abdeckt.

Das Fahrgestell der Cross Country Rallye Version des X5 wurde in München in Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro entworfen, während die Montage des Wagens bei X-raid durchgeführt wurde. Das Fahrgestell und die Karosserie wurden kurz vor Weihnachten geliefert“, erinnert sich Sven Quandt. Nach mehrmonatigen Aufbauarbeiten reisten wir nach Italien zu unserem ersten Reifentest. Kurze Zeit später feierte das Team seinen ersten Sieg – in der Baja Deutschland und mit Grégiore de Mévius am Steuer.

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