Baja Italien beendet lange Rallye-Pause

• Al-Rajhi und Menzies am Start
• Der MINI ALL4 Racing Teil des Goodwood Festival of Speed

Nach einer langen Pause geht am kommenden Wochenende mit der Italian Baja der FIA Weltcup in die vierte Runde. Zwei MINI ALL4 Racing nehmen die Veranstaltung unter die Räder: Yazeed Al-Rajhi (KSA) / Timo Gottschalk (GER) und Bryce Menzies (USA) / Tom Colsoul (BEL). Während die beiden Crews in Italien um Platzierungen kämpfen, ist Harry Hunt mit seinem MINI ALL4 Racing in Goodwood beim legendären Festival of Speed vertreten.

Über acht Wochen ist es nun schon her, dass sich Yazeed Al-Rajhi (KSA) und Timo Gottschalk (GER) den zweiten Platz bei der Sealine Cross Country Rally sicherten – in Italien greift das Duo erneut im MINI ALL4 Racing an. Der Saudi liegt in der Gesamtwertung des FIA Weltcup für Cross Country Rallyes derzeit auf dem zweiten Rang.

Wieder am Start ist auch der US-Amerikaner Bryce Menzies. Er überraschte bei der Abu Dhabi Desert Challenge mit einer sehr guten Leistung und hohem Tempo. Er beendete seine erste Cross Country Rallye auf dem vierten Rang. In Italien teilt er sich das Cockpit des MINI ALL4 Racing mit dem belgischen Co-Piloten Tom Colsoul.

Im Gegensatz zu den langen Wüstenrallyes dauern Bajas nur zwei bis drei Tage und gehen über weniger als 1.000 Wertungskilometer. Auch bei den Abläufen für die Mechaniker gibt es einige Unterschiede: So steht bei den Bajas dem Team nur eine kurze Arbeitszeit an den Fahrzeugen zur Verfügung. Zudem dürfen immer nur zwei Mechaniker und ein Ingenieur an einem Rennwagen arbeiten. Am Ende des Tages müssen die Autos über Nacht ins Parc Ferme, in das die Teams keinen Zugang haben.

Auch sportlich haben die kurzen Veranstaltungen ihre Tücken: Auf der Baja in Italien kann man sich keine Fehler erlauben. Auf den kurzen Wertungsprüfungen bleibt keine Zeit, diese auszubügeln. Insgesamt legen die Teilnehmer etwas mehr als 560 Kilometer zurück, davon 334 Kilometer gegen die Uhr. Die Baja startet am Freitag mit einer zwölf Kilometer langen Superspeziale. Am Samstag stehen zwei Prüfungen mit einer Länge von jeweils 85,96 Kilometer auf dem Programm. Einen Tag später bestreiten die Piloten zwei Mal 75,21 Kilometer. Der Sieger kann sich nach den drei Tagen über 30 Punkte für die Gesamtwertung freuen, dem Zweitplatzierten winken 21 Zähler, für Rang drei gibt es 16 Zähler.


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