Baja Spanien: Zwei MINI ALL4 Racing in den Top 5

• Hirvonen holt Podiumsplatz
• Jutta Kleinschmidt wird im Buggy Zwölfte


Während ein Teil der X-raid Mannschaft heute das Zielpodium der Silk Way Rallye in der chinesischen Hauptstadt Peking feierte, kämpfte ein anderer Teil bei der Baja Aragon in Spanien um die Podiumsplätze. Nach drei Tagen und vier Wertungsprüfungen sicherten sich Mikko Hirvonen (FIN) und Michel Périn (FRA) den dritten Rang hinter Nasser Al-Attiyah und Carlos Sainz. Orlando Terranova (ARG) und Tom Colsoul (BEL) wurden Fünfte. Jutta Kleinschmidt und Philipp Beier (beide GER) beendeten die Baja auf Rang zwölf. Ricardo Porém und Paulo Fiuza mussten nach einem Unfall am zweiten Tag aufgeben.

Im Prolog am Freitagnachmittag erreichten Hirvonen, Porém und Terranova die Plätze fünf bis sieben. Bei der späteren Ermittlung der Startpositionen der Top 10 für den folgenden Tag, bei der sich die Piloten ihre Startposition aussuchen dürfen, landete Porém auf Rang eins, gefolgt von Terranova und Hirvonen. Bei der zweiten Wertungsprüfung am Samstagmorgen konnte Hirvonen den Anschluss an die Spitze halten und kam nur acht Sekunden hinter Sainz ins Ziel. Terranova wurde Fünfter. Pech hatte Porém, der in einem Graben landete und dabei das Auto irreparabel beschädigte. Auch am Nachmittag gelang es Hirvonen und Terranova den Anschluss an die Spitze zu halten. Hirvonen stellte als Gesamtzweiter seinen MINI ALL4 Racing in den Park Fermé und Terranova als Vierter.

Leider lief es am Sonntag nicht mehr so gut für den Finnen und den Argentinier. Beide erlitten einen Reifenschaden und verloren beim Wechsel einige Minuten. Hirvonen fiel dadurch in der Gesamtwertung auf den dritten Platz zurück. „Wir hatten ein gutes Wochenende“, so der Finne. „Am Sonntag wollte ich Carlos angreifen, da er nur knapp zwei Minuten vor mir lag. Das lief auch ganz gut, bis wir den Platten hatten. So konnte uns Nasser auch noch überholen. Immerhin waren wir noch auf dem Podium!" Terranova erhielt zudem noch eine Zeitstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in einer Speedzone und rutschte auf Position fünf. „Die Rallye hat schon Spaß gemacht“, so Terranova. „Leider mussten Mikko und ich am ersten Tag die Prüfungen eröffnet und das hat es nicht einfacher gemacht. Dazu noch der Platten am Sonntag und die Geschwindigkeitsüberschreitung.“

Kleinschmidt beendete ihr Buggy Baja Debüt auf dem zwölften Rang. Nach einem 19. Platz im Prolog legte sie am Samstag richtig los und sicherte sich aufden beiden Prüfungen die Plätze zwölf und neun. Allerdings erlitt auch sie am Sonntag einen Reifenschaden. Durch die verlorene Zeit kam die nur auf Rang 24 ins Ziel und rutschte in der Gesamtwertung von Rang acht auf zwölf.

Ergebnis Etappe 4:
1. N. Al-Attiyah (QAFRAT) / M. Baumel (FRA) Toyota - 2h 22m 29s
2. C. Sainz (ESP) / L. Crusz (ESP) Peugeot - 2h 23m 55s
3. M. Hirvonen (FIN) / M. Périn (GER) MINI ALL4 Racing - 2h 25m 06s
4. X. Pons(ESP) / S. Lafuente (URU) Ford - 2h 25m 48s
5. O. Terranova (ARG) / T. Colsoul (BEL) MINI ALL4 Racing - 2h 25m 54s
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24. J. Kleinschmidt (GER) / P. Beier (GER) Buggy - 2h 47m 55s

Gesamtwertung nach Etappe 4:

1. N. Al-Attiyah (QAFRAT) / M. Baumel (FRA) Toyota - 6h 59m 59s
2. C. Sainz (ESP) / L. Crusz (ESP) Peugeot - 7h 00m 18s
3. M. Hirvonen (FIN) / M. Périn (GER) MINI ALL4 Racing - 7h 03m 29s
4. X. Pons(ESP) / S. Lafuente (URU) Ford - 7h 09m 56s
5. O. Terranova (ARG) / T. Colsoul (BEL) MINI ALL4 Racing - 7h 15m 21s
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12. J. Kleinschmidt (GER) / P. Beier (GER) Buggy - 7h 58m 21s


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