Finale Dakar-Vorbereitungen in Marokko

• Fünf MINI ALL4 Racing in Agadir am Start
• Abu Issa im Buggy


Die Oilybia Rally du Maroc gilt als Generalprobe für die Rallye Dakar im Januar. In diesem Jahr erwartet die Teilnehmer sogar eine Marathonetappe, bei der sie eine Nacht ohne ihr Team auskommen müssen. X-raid bringt fünf MINI ALL4 Racing und den CBRA Buggy nach Marokko. Yazeed Al-Rajhi (KSA) / Timo Gottschalk (GER), Mikko Hirvonen (FIN) / Michel Périn (FRA), Orlando Terranova (ARG) / Paulo Fiúza (POR), Kuba Przygonski (POL) / Tom Colsoul (BEL) und Boris Garafulic (CHL) / Filipe Palmeiro (POR) gehen in dem MINI ALL4 Racing an den Start. Im Buggy sitzt der Katari Mohamed Abu Issa.

Al-Rajhi konzentrierte sich zusammen mit seinem Co-Piloten Gottschalk in diesem Jahr auf die langen Wüstenrallyes: Abgesehen von der Italian Baja bestritt er die Abu Dhabi Desert Challenge, die Sealine Rally in Katar, die Silk Way Rallye und nun als Saisonabschluss die Rallye du Maroc. Auch für Hirvonen, der bei der Hungarian Baja seinen ersten Cross-Country-Rallye-Sieg einfuhr, und Périn wird es die finale Vorbereitung unter Wettbewerbsbedingungen auf die Rallye Dakar im Januar.

Auch der Argentinier Terranova will die letzten Rennkilometer vor der Dakar, die zu großen Teilen durch sein Heimatland führt, absolvieren. Er geht zusammen mit Fiúza an den Start, mit dem er bereits 2013 und 2014 bei der Dakar Fünfter wurde. Auch Przygonski lässt sich die Gelegenheit nochmal eine längere Rallye zu bestreiten nicht entgehen. Der Pole hatte in diesem Jahr die Abu Dhabi Desert Challenge und natürlich die Baja Poland bestritten. Der Chilene Garafulic und Palmeiro treten nach der Baja Poland in Marokko zum zweiten Mal in dieser Saison im MINI ALL4 Racing an. Neu im Team ist der Katari Mohamed Abu Issa, der den Buggy pilotiert. Der 26-Jährige war bisher auf dem Quad unterwegs und beendete 2014 die Dakar auf dem vierten Rang.

Start der Rallye ist am 2. Oktober in Agadir mit einer sieben Kilometer kurzen Superspeziale. Am folgenden Tag bestreiten die Piloten eine Schleife rund um die Stadt am Meer, bevor sie die dritte Prüfung in die Dünen führt. Dort müssen sie sich eine Nacht alleine um ihre Fahrzeuge kümmern, da der Service bereits auf dem Weg nach Erfoud im Landesinneren ist. Hier treffen die Crews am 5. Oktober wieder auf ihre Teams. An den folgenden beiden Tagen bleibt das Biwak in Erfoud, wo die Rallye am 7. Oktober auch endet. Insgesamt legen die Piloten 1.885 Kilometer zurück, davon 1.317km gegen die Uhr.


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