Dakar

Rallye Dakar Historie

Bereits 1979 starteten 182 Teams zu einer Rallye, die bis heute eines der größten Abenteuer der Welt ist – die Rallye Dakar. Gründer des heute legendären Ereignisses war der Franzose Thierry Sabine, der sich in der Vergangenheit bei einer Rallye in der Wüste verirrt hatte und mehrere Tage brauchte, um den Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Sabine wählte die französische Hauptstadt Paris als Startort und von dort aus führte die Route die Teilnehmer in die senegalesische Hauptstadt Dakar. Der Name Paris – Dakar ist geboren und hat bis heute überlebt – obwohl nur 17 der 35 bisher ausgetragenen Dakar-Rallyes die Teilnehmer von Paris nach Dakar geführt haben.

Luc Alphand / Matthew Stevenson – BMW X3CC

In den folgenden Jahren nahm die Begeisterung für das Wüstenabenteuer stetig zu und die ersten Hersteller zeigten Interesse an der Veranstaltung. Schon 1986 gab es unter den Dakarteilnehmern die ersten Prototypen Fahrzeuge. In jenem Jahr erwies sich jedoch der Rennsport als unbedeutend: Thierry Sabine starb bei einem Hubschrauberabsturz auf der Suche nach einem verlorenen Motorradfahrer.

Im Jahr 2001 drängte eine deutsche Frau alle in den Hintergrund. Am Steuer eines Mitsubishi gewann Jutta Kleinschmidt die Dakar als erste und bis heute einzige Frau in der Geschichte des Sports – zusammen mit ihrem deutschen Beifahrer Andreas Schulz.

Im Jahr 2008 erreichte die Paris – Dakar ihren Tiefpunkt aufgrund der politischen Situation in Afrika, die beinahe das Ende der Wüstenrallye bedeutete. Nur einen Tag vor dem Start in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon musste die der Veranstalter die Rallye wegen terroristischer Drohungen von Al Qaida gegen die Rallye Dakar und ihre Teilnehmer absagen.

Aufgrund der politisch unsicheren Situation trauten sich die Organisatoren nicht, auf den afrikanischen Kontinent zurückzukehren und suchten nach einem neuen Veranstaltungsort. Am Ende fanden Sie ihn auf dem südamerikanischen Kontinent.

Stéphane Peterhansel / Jean-Paul Cottret – BMW X5CC

In neugieriger Stimmung reisten die Teams und Fahrer nach Buenos Aires – dem Start- und Zielpunkt der Rallye Dakar 2009 – und wurden massiv überrascht. Die Bevölkerung begrüßte die Rallye Dakar mit großer Begeisterung, und der Start wurde von einer Million Zuschauern entlang der Strecke live miterlebt. Drei Jahre lang führte die Route die Teilnehmer durch Argentinien und Chile – dann wurde Peru 2012 für zwei Jahre Teil der Dakar. Im Jahr 2014 kam Bolivien als Gastgeberland zu Argentinien und Chile hinzu. Erstmals in der Dakar-Geschichte wird Chile 2016 aufgrund der großen Zahl von Naturkatastrophen im Jahr 2015 nicht auf der Strecke sein. Auch Peru zog sich 2016 aufgrund der schweren El-Nino-Prognose und der zu erwartenden Naturkatastrophen von seiner Teilnahme an der Dakar zurück.

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