Desafío Ruta 40: Beide X-raid Fahrzeuge in den Top 10

Desafío Ruta 40: Beide X-raid Fahrzeuge in den Top 10

05.09.2023

  • Starke Leistungen werden nicht belohnt
  • Halpern wird Sechster der T1-Wertung, Ferreira Achter in der T3-Klasse

Mit großer Vorfreude war das X-raid Team zur Desafío Ruta 40, die vierte von fünf Veranstaltungen der World Rally Raid Championship, gereist. In der Vergangenheit hatte das Team aus Trebur bei der Rallye in Argentinien mehrere Siege einfahren können. Auch bei vier Ausgaben der Rallye Dakar, die durch Südamerika führten, sicherte sich X-raid den Sieg. Doch dieses Jahr erlebte das Team einige Rückschläge aufgrund technischer Probleme. Die beiden Argentinier Sebastian Halpern und Bernardo „Ronnie“ Graue erreichten im MINI JCW Rally Plus den sechsten Rang. Joao Ferreira und Manuel Porém (beide POR) beendeten die Rallye im X-raid 1000R Turbo auf Platz acht.

Beide X-raid Fahrzeuge, der MINI JCW Rally Plus und das X-raid 1000R Turbo Side-by-Side, werden stetig weiterentwickelt und nicht nur bei Tests, sondern auch im Renneinsatz erprobt.

Halpern gelang zunächst ein sehr guter Start in sein Heimrennen. Im Prolog und auf der ersten Wertungsprüfung sicherte er sich jeweils den dritten Rang und lag damit auf Podiumskurs. Doch Probleme an den folgenden beiden Tagen warfen ihn zurück und verhinderten den Sprung aufs Treppchen. Auf den letzten zwei Wertungsprüfungen zeigten Halpern und Graue mit den Tagesplätzen vier und zwei, was möglich gewesen wäre.

Sebastian Halpern: „Die Desafío Ruta 40 war sehr schön, aber auch schwierig. Die Prüfungen waren lang und boten jede Art Terrain: Schotter, Sand, Dünen – alles war vertreten. Auch die Navigation hatte es in sich. Leider hatten wir kein Glück bei dieser Rallye. Trotzdem haben wir es genossen hier zu fahren. Vielen Dank an das Team für die harte Arbeit. Nächstes Jahr kommen wir stärker hierher zurück.“

Auch Ferreira war gut in die Desafío Ruta 40 gestartet. Doch den Portugiesen kosteten Probleme auf der ersten Wertungsprüfung viel Zeit und er fiel in der Gesamtwertung auf den 14. Platz zurück. Ferreira gab trotz des Rückschlages nicht auf und nutzte die folgenden Etappen, um sich wieder nach vorne zu arbeiten. Dem Portugiesen gelang es sogar auf der vierten Etappe den Tagessieg einzufahren und den fünften Gesamtrang zu erobern. Leider wurden seine Leistungen nicht belohnt: am letzten Tag lag er erneut auf Siegkurs, wurde jedoch durch technische Probleme gestoppt. Er musste sich schlussendlich mit dem achten Rang zufrieden geben.

Joao Ferreira: „Es hat wirklich Spaß gemacht, in Argentinien zu fahren, trotz der Probleme, die wir hatten. Die Strecken machen Spaß und sind sehr anspruchsvoll – so wie es sein sollte. Hoffentlich können wir nächstes Jahr wieder hier sein.“

Nach zwei Veranstaltungen auf dem amerikanischen Kontinent wechselt die FIA Word Rally Raid Championship nach Afrika. Die Rallye du Maroc bildet im Oktober den Saisonabschluss und ist gleichzeitig die letzte große Rallye vor der Dakar 2024 in Saudi Arabien.

Ruta 40 // Gesamtwertung (T1-Kategorie)
1. N. Al-Attyiah / M. Baumel – Toyota – 15h 10m 03s
2. J. Yacopini / D. Oliveras – Toyota – 15h 32m 06s
3. Y. Al-Rajhi / T. Gottschalk – Toyota – 15h 40m 30s
4. E. Amos / P. Ceci – Toyota – 16h 04m 57s
5. D. Krotov / K. Zhiltsov – Toyota – 18h 08m 33s
6. S. Halpern / R. Graue – MINI JCW Rally Plus – 35h 43m 24s

Ruta 40 // Gesamtwertung (T3-Kategorie)
1. M. Guthrie / K. Walch – MCE-5 – 16h 22m 31s
2. C. Gutierrez / P. Moreno – Can-Am – 16h 38m 49s
3. A. Jones / G. Gugelmin – Can-Am – 16h 50m 14s
4. F. Lopez / B. Jacomy – Can-Am – 16h 56m 18s
5. H. Garces / P. Latrach – Can-Am – 17h 27m 06s

8. J. Ferreira / M. Porém – X-raid 1000R Turbo – 33h 25m 49s

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