Ruta 40: Sensationeller neunter Rang für Halpern im MINI JCW Rally 3.0i
30.05.2026
- Top-Platzierung in extrem starkem Fahrerfeld
- Bereits kommendes Wochenende geht es weiter
Nach zweijähriger Pause kehrte Sebastian Halpern zur Desafío Ruta 40 ins X-raid-Team zurück. Als wäre er nie weg gewesen, griff der Argentinier zusammen mit seinem Navigator Edu Pulenta an. Im MINI JCW Rally 3.0i arbeitete er sich Tag für Tag in der Gesamtwertung nach vorne und sicherte sich nach fünf Etappen mit Rang neun einen Platz in den Top 10 – nur eine Position hinter Nani Roma, dem Dakar-Sieger 2014.
Ohne Prolog starteten die Teilnehmer der Auto-Kategorie direkt in die zweite Veranstaltung der FIA World Rally-Raid Championship. An den ersten beiden Tagen bewegten sich die beiden Argentinier im Bereich der Top 20. Doch die dritte Etappe brachte den Wendepunkt: Halpern erreichte auf einem starken neunten Rang das Ziel, was ihn direkt auf Gesamtrang zwölf katapultierte. An diese Leistung konnte er auch in den letzten beiden Wertungsprüfungen anknüpfen. Die vierte Prüfung beendete er sogar als Siebter – und das in einem extrem starken Starterfeld, in dem die gesamte Rally-Raid-Weltelite vertreten war. So konnten er und das X-raid Team am Freitag über den neunten Platz jubeln.
Für das X-raid-Team bleibt nach dem Erfolg nur wenig Zeit zum Ausruhen. Bereits am kommenden Wochenende startet die Mannschaft aus Trebur bei der Baja Greece (4.–7. Juni 2026).
Statements
Sebastian Halpern (MINI JCW Rally 3.0i): „Bei der extrem starken Konkurrenz hier ist ein Top-Ten-Ergebnis, glaube ich, ein verdammt gutes Resultat für uns und das gesamte Team. Es war ein wirklich sehr, sehr hartes Rennen, das uns jeden Tag gefordert hat, und es ist beeindruckend, welches Tempo die Fahrer hier vorlegen. Da wir seit zwei Jahren kein Rennen mehr gefahren sind, fehlte uns anfangs etwas der Rhythmus.
Der MINI lief ehrlich gesagt phänomenal und ohne das geringste Problem. Auch das Team war unglaublich und hat einen fantastischen Job gemacht. Edu hat als Beifahrer ebenfalls erstklassige Arbeit geleistet – er hat jeden Kurs, jeden Fluss und alle Wegpunkte perfekt angesagt. Insgesamt bin ich super zufrieden mit dem neuen Auto, das extrem stark zieht. Der Benzinmotor hat den Wagen wirklich enorm verändert. Auch das Fahrwerk funktioniert bestens. Wir sind also rundum glücklich: mit dem Auto, dem Team, dem Navigator und der gesamten geleisteten Arbeit.“
Gesamtwertung
1. S. Quintero / A. Short – Toyota – 15h 55m 38s
2. H. Lategan / B. Cummings – Toyota – 15h 57m 33s
3. N. Al-Attiyah / F. Lurquin – Dacia – 15h 58m 04s
4. S. Loeb / E. Boulanger – Dacia – 15h 59m 32s
5. S. Variawa / F. Cazalet – Toyota – 16h 27m 42s
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9. S. Halpern / E. Pulenta – MINI JCW Rally 3.0i – 17h 01m 26s








